Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V.
Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V.

Nachrichten 2018

18. November 2018

Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Frintroper Ehrenmal

Viele Menschen hatten sich unter dem Mahnmal am Frintroper Leoplatz eingefunden, um der zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag für Borbeck beizuwohnen. Zahlreiche Politiker des Essener Stadtrates und der Bezirksvertretungen waren der Einladung gefolgt. Die Frintroper Vereine hatten Fahnenabordnungen geschickt. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde in diesem Jahr von Mitgliedern des Schönebecker Jugend-Blasorchesters.

Der Frintroper Bürger- und Verkehrsverein gedachte der Opfer der Kriege, die gerade jetzt noch überall in der Welt wüten und den Kindern, Frauen und Männern aller Völker, die darin umkommen, wie BVV-Vorsitzender Peter Berndt in seiner Begrüßung betonte. Noch vor Wochenfrist, am 11. November, jährte sich das Ende des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Mahnend wies er auf das Schrecken dieses Krieges hin. „Nie hatte man zuvor gedacht, in welche Abgründe die zivilisierte Welt fallen könnte. Doch es kam noch viel schlimmer. Vor 79 Jahren tat sich nach dem Hitler-Stalin-Pakt der nächste, noch viel tiefere Abgrund auf: Der Zweite Weltkrieg begann, der das bereits Erlebte, den Schrecken und die Gewalt, noch ins Unfassbare steigerte.“
Gastredner Frank Richter, Polizeipräsident in Essen, nahm die Worte seines Vorredners gerne auf: „Erinnerungen an unsere eigene Geschichte sind unverzichtbar und prägen das politische Handeln und den verständnisvollen Umgang mit unseren ehemaligen Kriegsgegnern und Opfern noch heute.“ Und er spannte auch einen Bogen in die Aktualität des Alltags: „Es geht darum, sich für den Frieden einzusetzen - im Großen wie im Kleinen. In diesen Zeiten, in denen Polizisten, aber auch Rettungs- und Hilfskräfte täglicher Gewalt ausgesetzt sind, sind wir als Bevölkerung als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt aufgefordert aufzustehen! Wir alle sollten uns gegen Hetze und für eine gewaltlose Gesellschaft einsetzen. Wir dürfen nicht müde werden, denn wenn wir im Kleinen etwas außer Acht lassen, wird es im Großen nicht funktionieren.“ Beiden Rednern dankten die Anwesenden mit herzlichen Applaus.

10. November 2018

53. Frintroper Martinszug

Nahezu 4.500 kleine und große Martinsgänger begleiteten uns in diesem Jahr bei leicht nieseligem Regen zum großen Feuer am Donnerberg.

21. September 2018

6. Frintroper Shopping-Nacht

Auch auf der diesjährigen Shopping-Nacht war der BVV wieder vertreten. Gemeinsam mit der Nikolaus Groß-Stiftung und dem Turnerbund Frintrop belegten wir wieder einen Stand direkt an der St. Josef-Kirche. Wir boten wieder unser beliebtes Würfelspiel an und verkauften die ersten Lose für den Martinszug.

Schließlich besuchte uns auch noch unser Stadtoberhaupt Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Erstmalig konnten wir auch unsere neue Beach-Flagg mit dem Logo des BVV vorstellen, die nun schon von weitem anzeigt: Ja, wir sind hier.

14. April 2018

„Glück auf!“, der BVV Frintrop kommt

Auf Einladung der RAG nahmen die Vorstandsmitglieder des Bürger- und Verkehrsvereins Essen-Frintrop mit ihren Partnern an einer Führung durch das Trainingsbergwerk Recklinghausen teil. Den Frintroper und Bedingradern wurden interessante Informationen rund um den Ruhrbergbau gegeben, der Ende des Jahres 2018 endgültig Geschichte sein wird. Die fast vierstündige Exkursion vermittelte auch einen intensiven Einblick in die Arbeitswelt der Kumpel und hinterließ bleibende Eindrücke. Viele der Teilnehmer haben selbst einen engen familiären Bezug zum Ruhrbergbau, da sie ihre Väter und Großväter noch selbst als Bergleute erlebten.

Die Besichtigung erfolgte auch vor dem Hintergrund der eigenen Frintroper Bergbaugeschichte. In Frintrop existierte von 1905 bis 1925 der Schacht Kattendahl, der zur Zeche Königsberg in Oberhausen gehörte und als Wetterschacht zur Zeche Oberhausen und zur Einfahrt der Bergleute diente. Im Jahre 1932 wurden die Übertageanlagen abgebaut und der Schacht im Jahre 1959 endgültig verfüllt. Heute ist das ehemalige Zechenterrain an der Einmündung der Straße Kattendahl zur Oberhauser Straße eine Grünfläche. Ein kleiner runder Betondeckel über dem verfüllten Schacht ist das einzige Relikt an die bergbauliche Vergangenheit im Stadtteil Frintrop. Vor kurzem wurde dem Bürger- und Verkehrsverein Frintrop durch das Umzugsunternehmen Meinrich eine Kohlenlore gespendet, die diese historische Fläche zukünftig auch äußerlich als Relikt des Bergbaus kenntlich machen soll.

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