Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V.
Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V.

Station 2.8

Gedenkstätte

Standort: Essen-Frintrop, Leoplatz (gegenüber Haus 14)

Bereits 1927 wurde durch den Bildhauer Joseph Enseling auf dem Marktplatz ein Ehrenmal zu Ehren der Gefallenen errichtet. Es bestand aus zwei Stein-Stelen. Auf der rechten war der Satz Wir widmen dieses Ehrenmal den im Glauben an Deutschlands Größe gefallenen Helden von Frintrop und Dellwig 1914-1918 und eine darüber befindliche Figur angebracht. Die linke Stele trug die Namen der Frintroper Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg. Das Denkmal wurde beim Bombenangriff vom 31. Dezember 1944 zerstört.

Die Ausrichtung der Gedenkfeiern zum Volkstrauertag begann 1952 durch den Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop zusammen mit Ortsvereinen zunächst in Oberfrintrop am Gedenkstein westlich der St.-Josef-Kirche. Da in Unterfrintrop nun eine Gedenkstätte fehlte, stifteten Vereine 1955 ein Mahn- und Gedenkkreuz auf dem Leoplatz, das der ortsansässige Schreinermeister Johann Arzt aus Eichenholz mit bronzener Erinnerungstafel auf einem Sockel aus Ruhrsandstein errichtete. Auf der Tafel stand: Unseren Gefallenen und Toten beider Weltkriege 1914/18 u. 1939/45.

Das Gedenkkreuz wurde am 31. Juli 1955 feierlich der Stadt Essen übergeben, wobei Oberbürgermeister Hans Toussaint durch den Bürgermeister Paul Jaeger vertreten wurde.

Ab 1975 wurden die Gedenkfeiern durch den Sozialverband Deutschland und ab 1980 jährlich im Wechsel mit dem Sozialverband VdK Deutschland ausgerichtet. Renovierungen des Holzkreuzes fanden 1979 und 1990 statt. Dabei erhielt es einen wetterfesten Anstrich sowie eine Kupferabdeckung.

Aufgrund von Sparmaßnahmen der Stadt Essen wurde der bisherige Pachtvertrages mit der Pfarrei Herz Jesu zum 31. Juli 1994 gekündigt, so dass die Kirche für die Pflege des Grundstückes verantwortlich wurde. Da die Verwitterung des Holzkreuzes nicht mehr aufzuhalten war, entschied man sich 1999 zu genereller Umgestaltung der Gedenkstätte. Da man sich für ein Material aus heimischer Produktion entschied, kam Unterstützung der Aluminium Essen GmbH, der heutigen Trimet Aluminium. Auf deren Vorschlag hin entstand ein 900 Kilogramm schweres und knapp fünf Meter hohes Aluminium-Kreuz aus einem Ovalbarren als Vollkörper, zu dem das Fundament verstärkt werden musste. Auf dem Gelände der Alu-Hütte wurde das Kreuz am 9. September 1999 erstmals gezeigt.

Die Aufstellung am Leoplatz erfolgte am 9. November des Jahres, die Einweihung im Rahmen der Gedenkfeier zum Volkstrauertag folgte am 17. November durch die evangelische Kirchengemeinde Gnadenkirche und die katholische Kirchengemeinde Herz Jesu. Auf der nebenstehenden Gedenktafel stehen nun die Worte: Achte das Leben. Zur Erinnerung an die Toten der beiden Weltkriege und der Gewaltherrschaft.

2008 musste das Kreuz zum Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege und der Gewaltherrschaft seinen ursprünglichen Standort in der Leostraße wegen des Abrisses der Herz Jesu-Kirche verlassen. Seitdem hat es an dieser Stelle seinen neuen Standort gefunden und ist in jedem Jahr Ort für die Gedenkfeierlichkeiten zum Volkstrauertag.

 

Das Kreuz besteht aus Aluminium und wurde mit großzügiger Unterstützung der Trimet AG und deren Lehrwerkstatt errichtet.

Chronik des Frintroper Mahnkreuzes von 1927 bis heute

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