Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V.
Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V.

1800 - 1899: Geschichte über die Ortsteile Frintrop & Bedingrade

Wir arbeiten noch am Text!!!

Wer Ergänzungen oder Korrekturen oder auch Bilder zu verschiedenen Themen hat, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

 

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1829

  • Joh. Ardelmann zu Schönebeck hat den katholischen Schulen in Borbeck und Frintrop je 19 Reichsthaler und 7 Silbergroschen vermacht für den unentgeltlichen Unterricht armer Kinder.

1830

  • Karte des Ruhrgebiets von 1830
Lange/Diercke: Karte des Ruhrgebiets von 1830

1833

  • Im amtlichen Verzeichnis der in Borbeck wohnhaften Bauhandwerker, die ihr Gewerbe selbständig ausüben dürfen, gehören aus Frintrop Heinrich, Brüner, Theodor, Robusch, Johann, Wiblinghaus und Gerhard.

1838

  • Borbecks Bürgermeister Stock muss für Landrat Devens ein namentliches Verzeichnis aller konfirmierten evangelischen Bürger erstellen. Von den 50 insgesamt in Borbeck lebenden, sind auch zwei Frintroper.

1843

  • Die "alte Schule" an der Jagdstraße in Unterfrintrop wird geschlossen. Sie lag hinter alten Linden versteckt und war Eigentum der Familie Stratmann gen. Köper. Das Familienoberhaupt galt als vielwissend und war daher von der Fürstäbtissin beauftragt worden, Kindern aus Borbeck, Frintrop, Dellwig, Bedingrade, Lippern und Lirich in seinem Haus Untericht zu erteilen. Das Schulgeld betrug wöchentlich 6 Pfennig.

1844

  • Durch den Landvermesser der Köln-Mindener-Bahn wird mitgeteilt, dass diese über Oberhausen, Lipperheidenbaum, Sandgathe, Pausmühl und Haus-Berge führen wird. Im Bereich des noch zu bauenden Sammelbahnhofs musste ein Damm aufgeschüttet werden, um dem sumpfigen Gelände Halt zu geben.
  • Die Bauarbeiten für die Schule in Oberfrintrop beginnen.

1845

  • Als Ersatz für die Schule an der Jagdstraße (siehe 1843) wird die "Frintroper Schule" eröffnet, aus der später die Katholische Schule Frintrop I und daraus wieder die heutige Altfriedschule wurde. Erster Lehrer ist Herr Bernhard Effing (+1861).
  • Die Linienführung der Köln-Mindener-Bahn wird nun endgültig wie geplant festgeschrieben. Die Stadt Essen wollte die Linienführung mehr zu ihrem Zentrum haben.

1846

  • Der Gast- und Schankwirth Philipp Schemann bittet bei der Bürgermeisterei Borbeck um die Genehmigung zur Eröffnung einer Brauerei.
  • Am 13. November wird die Eisenbahnstrecke Von Duisburg bis Haus Berge eröffnet, an die große Erwartungen geknüpft sind.

1847

  • Am 15.5.1847 konnte die Ruhrgebietsstrecke der Köln-Mindener-Bahn von Duisburg über Essen-Altenessen-Dortmund bis Hamm eröffnet werden.
  • Am 15.10. wurde die gesamte Strecke von Köln bis Minden mit einem geschmückten Festzug feierlich eröffnet.

1848

 

1853

  • Die Aussicht auf eine eigene Seelsorgestelle in der Heide rückt näher. Ein Kirchenbauverein für Lirich, Lippern und den unteren Teil Frintrops gründet sich.

1855

  • Die meisten Zuwanderer (284) des Jahres kommen nach Lippern (später Oberhausen). Die zunehmende Industrialisierung zählt auch 35 Zuwanderer nach Frintrop.

1856

  • Die Errichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Borbeck wird durch den preußischen Minister der geistlichen Unterrichts- und Medicinalangelegenheiten genehmigt. Die Gemeinde umfasst die ganze Bürgermeisterei Borbeck mit Ausnahme der nach Sterkrade gehörenden Honschaften (eine Honschaft war am Niederrhein früher eine der Bauernschaft ähnliche Gemeinde) Lippern und Lierich oder die Ortschaften Borbeck, Bocholt, Vogelheim, Gerschede, Dellwig, Frintrop, Bedingrade, Frohnhausen, Schönebeck, Altendorf und Holsterhausen.
  • Auch 1856 fanden wieder zwei Zuwanderer nach Frintrop.

1857

  • Die Zuwanderungszahlen steigen rapide: Alleine im Mai ziehen 567 Zuwanderer nach Borbeck, davon 11 nach Frintrop.
  • Essen wird am 14. August Kreisstadt. Das hat auch Auswirkungen auf Frintrop, denn man gehörte vorher als Bürgermeisterei Borbeck zum Kreis Duisburg. Der neue Kreis Essen mit der Kreisstadt Essen umfasst die Bürgermeistereien Altenessen, Borbeck, Kettwig, Steele und Werden.
  • In diesem Jahr erhielt Frintrop auch eine erste Filialkirche, als dieser Gemeindeteil von der Pfarre St. Dionysius in Borbeck abgetrennt worden war. Diese sogenannte Heidkirche stand auf einem Gebiet, das heute zu Oberhausen gehört.

1858

  • 19.11.: Zu den 61 für Borbeck gewählten Wahlmännern gehören auch die Frintroper Oeconom Hausmann, Kaufmann Pannenbäcker, Oeconom Bley und Oeconom Eschenbruch.
  • Frintrop hat 998 Einwohner, 74 Wohnhäuser und 18 Bauernhöfe.

1859

  • Aus den Taufbüchern des Jahres 1859 für Borbeck. Es gab 544 katholische Taufen, davon 55 in Frintrop. Evangelische Taufen gab es 137, davon 14 in Frintrop.

1861

  • Etwas, was noch 55 Jahre später Bedeutung für Frintrop haben wird, erbringt eine "Kabinettsordre" vom 18.11.: Die Bauernschaften Lippern und Lirich, die seit Jahrhunderten zum Borbecker Quartier gehören, werden abgetrennt und bilden mit Teilen von Dümpten, Styrum, Alstaden, Meiderich und Beeck die neue, rund 6.000 Einwohner große Gemeinde Oberhausen, die am 1.2.1862 offiziell gegründet wird.

1862

  • 28. April: Von den 60 Wahlmännern in der Bürgermeisterei Borbeck sind auch die Frintroper Johann Robusch, Franz König, Heinrich Krußmann gen. Knümann und Heinrich Schemann.
  • Der erste "Hauptlehrer" an der Frintroper Schule heißt Hermann Horst.

1864

  • Der Bürgerschützen-Verein Frintrop 1864 wird im Stammhaus Rothäuser gegründet. Gründer sind Manes Hoffstadt gen. Scheppmann aus Dellwig, Stammhaus-Wirt Rothäuser und die Honoratioren Knotte (Frintrop), Kirchmann (Gerschede) und Sandgathe (Dellwig).
  • Am 10. Mai geht auf diesen Kreis die beim Wirt Wilhelm Knotte vollzogene Gründung eines "Komitees zum Bau einer Kirche in Frintrop" zurück.
  • Die Schützen feiern in diesem Jahr ein kleines Schützenfest, aus dem Hermann Hoffstadt und Frau Franziska geb. Rothäuser als Königspaar hervorgehen. Das erste große Schützenfest des Vereines wird erst 1899 gefeiert.

1865

  • 23. März: Auf Verfügung des Königlichen Landraths-Amtes wird der Oekonom Joh. Hausmann für Frintrop zum Ortsvorsteher ernannt.

1866

  • Durch den Bau der Reuenbergschule trennt sich Dellwig beim Schulwesen von Frintrop. Erster Lehrer dort wird der Frintroper Lehrer Pesch.

1868

  • Die Gemeinderatssitzung vom 28. März bewilligt Mittel zum Bau einer neuen Schule und Lehrerwohnung im unteren Teil von Frintrop.
  • Am 25. Mai wird einstimmig beschlossen, dass eine dreiklassige Schule unter Trennung der Geschlechter in der alten und der neu zu errichtenden Schule in der Nähe der bestehenden Küpperschen Schule, jedoch an der Chaussee gebaut werden soll. So wurde eine neue Mädchenschule eingerichtet. In diesem Jahr richtete man die Oberklasse ein und Räumlichkeiten fand man zunächst in dem Ökonomiegebäude Pannenbecker auf der Höhe. Als 1. Leiterin wurde von der zuständigen Regierung die Lehrerin Aloysia Hamwöhner ernannt. 2. Lehrerin war Frl. Tillmanns.

1869

  • Frintrop feiert das erste Schützenfest.

1872

  • 1. Dezember, Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Mülheim-Heißen über Borbeck nach Frintrop (Güterverkehr)
  • Die erste "Friedenseiche" am "Stammhaus" wird angepflanzt.
  • Im Hause des Wirtes Philipp Haferkamp wurde ein Saal mit zwei Zimmern für eine Wohnung zu schulischen Zwecken angemietet. Hier wurden die Kinder in einer Sammelklasse unterrichtet.

1873

  • Am 20.1. wird für den Kirchbau von St. Josef vom Landwirt Wilhelm Knotte und seinem Sohn Hermann ein Grundstück erworben.
  • Frintrop und Bedingrade haben zusammen 3.000 Einwohner.

1874

  • Am 27.5. wird mit dem Bau der St. Josef-Kirche begonnen.
  • In diesem Jahr wurde auch die neue Mädchenschule in Oberfrintrop gebaut, weil sich das Ökonomiegebäude als unpassend und gesundheitsschädlich erwies.

1875

  • Das Jahr der Schuleröffnungen: Am 10.6. öffnet die neuerbaute Schule in Frintrop rein für Jungen. Sie steht dort, wo heute die Altfriedschule ist. Die alte Schule wird Mädchenschule und zusammen erhalten sie den Namen Frintrop I.
  • Bereits am 3.11. wird die Schule Frintrop II, heutige Stifterschule, in der Unterstraße eröffnet.

1877

  • Am 14.10. wird die St. Josef-Kirche durch den Borbecker Vikar und Pfarrverweser Schüller eingeweiht. Querschiff, Turm und Altarraum fehlen aber noch. Der Name St. Josef geht auf den Vornamen des verstorbenen Pfarrers Josef Legrand in Borbeck zurück, der sich stark für den Kirchbau engagiert hatte. Die erste Messe findet am 21.10. statt. Im gleichen Jahr, am 8. Dezember, wird in der Gaststätte Knotte (Ecke Himmelpforten/Frintroper Straße) der Kirchenchor gegründet. Erster Chorleiter wurde Theodor Spiekermann und blieb es bis 1909.

1879

  • Am 1.7. wird der Personenverkehr mit der Eisenbahn auf der Strecke Heißen-Borbeck-Frintrop-Osterfeld eröffnet.
  • Im Herbst überflutet die Emscher weite Teile Unterfrintrops. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln muss mit Booten sichergestellt werden.

1881

  • Am 16.Februar 1881 wurde durch die damalige Schulgemeinde Frintrop Antrag auf Einrichtung einer Postagentur gestellt.

1882

  • Die Emscher tritt im August erneut über die Ufer, was eine Evakuierung des Viehs zur Folge hat. Im Dezember tritt die Emscher erneut über die Ufer.

1883

  • Am 8.11. starten die Bauarbeiten für den "Rangier- und Sammelbahnhof Frintrop".

1884

  • Baubeginn für den Sammel- und Rangierbahnhof Frintrop.
  • Drei Jahre nach Antragstellung wurde in den Räumen des Gasthauses Hinsel (heute Dorfwirtschaft) am 1. Mai des Jahres 1884 die erste Postagentur für Frintrop eingerichtet und feierlich eröffnet. Die heutige Frintroper Straße hieß zu jener Zeit noch Essener Chausee. Frintrop gehörte postalisch wie politisch noch zur Nachbarstadt Oberhausen. Das Amt des Ersten Postagenten wurde dem Gastwirt Johann Hinsel übertragen, der es - wie seine Nachfolger auch - pflichtbewusst auszuüben verstand.
  • Am 15. Juni 1884 wurde nach einem Bittgesuch an die erzbischöfliche Behörde der Leiter der höheren Knabenschule in Borbeck, Dr. Leonhard Nohlmanns, zum Rektor der Filialgemeinde Frintrop ernannt. Bis dahin hatte Frintrop keinen eigenen Geistlichen.
  • Dr. Leonhard Nohlmanns trat am 17. August 1884 seine Pfarrstelle in Frintrop an.
  • Am 1.10. wird die erste evangelische Schule in Frintrop eröffnet und zwar am "Mennekesberg" (heute Ecke Laaksweg/Frintroper Str.). Die Schule befand sich in einem neu erbauten Mietshaus von Voßkühler.

1885

  • Baubeginn des Rektorats (heutiges Pfarrhaus von St. Josef)

  • Heinrich Stöckmann und seine Ehefrau Maria Katharine eröffnen die Gaststätte Stöckmann an der Kahrstraße (heute Oberhauser Straße).

  • Als erster Bahnhof dieses Gebietes wurde am 1. Oktober 1885 der Verschiebebahnhof Frintrop eröffnet, der sich zu einem der wichtigsten Knotenbahnhöfe für den Güterverkehr des Ruhrgebietes entwickelte.

  • Frintrop hat 2.285 Einwohner.

1886

  • Frintrop hat 3.582 Einwohner.

1887

  • Ende September Gründung des Männergesangsvereins Sängerkreis Frintrop von 1887, der aus der Gesangsabteilung des Knappenvereins von 1884 hervorgeht, in der Gaststätte Voßkühler. Erster Dirigent wird Lehrer Schütte. Erster 1. Vorsitzender wird Heinrich Sasse.

1890

  • Am 2. Februar erliegt Dr. Leonhard Nohlmanns im Alter von erst 46 Jahren einem schweren Nervenleiden. Am 6. Februar wurde er in einem großen Trauerzug von Frintrop nach Borbeck überführt, wo er auf dem Friedhof an der Hülsmannstraße beigesetzt wurde. Die Essener Volkszeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 8. Februar 1890, dass 5 Gesangschöre auf den übergroßen Trauerzug verteilt mehrstimmig das Miserere sangen. Frintrop trauerte um seinen unvergesslichen Rektor.
  • Am 15. April 1890 wurde Rektor Peter Schlenter von Bruchhausen, bis dahin an der Pfarre in Erkrath, durch den Borbecker Pfarrer Sonnenschein in sein Amt eingeführt. Es folgte nach der kirchlichen Feier ein wahres Volksfest im Saal des Wirtes Voßkühler.

1891

  • Unterfrintrop wird erneut durch die Emscher überflutet.
  • Fertigstellung des hölzernen Aussichtsturmes in der Gartenwirtschaft Voßkühler, heute Frintroper Höhe (Ecke Frintroper Straße und Turmstraße - heute Höhenweg) und Einweihung am Pfingstmontag. Der Turm ist 100 Fuß, also etwa 31 m hoch. 1917 wurde er wegen Baufälligkeit abgerissen.
  • Am 11.7. wird direkt neben der Knabenschule Frintrop I die neuerbaute katholische Mädchenschule Frintrop I eröffnet.
  • Am 1. Oktober 1891 wird die Postagentur Frintrop zum ,Kaiserlichen Postamt III' erhoben und man zieht in die Räumlichkeiten der 1874 erbauten Mädchenschule. Bislang unterstand man dem Postamt Oberhausen II. Ebenso werden neue Räume in der alten Mädchenschule auf der Frintroper Höhe bezogen, etwa dort wo sich heute die Altfriedschule befindet. Dieser Standort bleibt bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 erhalten.

  • 25.10.: Einweihung des Pfarrfriedhofs an der Pflanzstraße.

  • Die evangelische Pfarrgemeinde Dellwig-Frintrop-Gerschede, bestehend aus den Ortschaften Frintrop, Dellwig und Gerschede, wurde am 29. November 1891 unter der Bezeichnung Pfarrvikariat Frintrop durch Einführung des ersten Pfarrvikars und Pastors von der Muttergemeinde Borbeck abgezweigt. Diese Abzweigung wurde erforderlich durch das starke Anwachsen der evangelischen Bevölkerung des gesamten Distriktes, namentlich infolge der Anlage des Sammelbahnhofs Frintrop.
     

1892

  • Die Turnvereinigung 1892 Frintrop wird als Turnverein Frintrop gegründet. Wahrscheinlich 1930 erfolgte eine Fusion mit dem Turnerbund Frintrop 1903.
  • 5.12.: Die freiwillige Feuerwehr Frintrop wird gegründet. Übungsplatz und Spritzenhaus sind direkt neben der Gaststätte Voßkühler an der Frintroper Straße.
  • Kauf des Grundstücks an der Pfarrstraße. Hier entsteht die Gnadenkirche, ein Pfarrhaus und ein 4.449 m² großer Friedhof für 245 Kinder-, 312 Reihen- und 326 Wahlgräber.

1893

  • Baubeginn der Gnadenkirche noch ohne Westturm und Seitenschiff.

1894

  • Am 16.12. wird die Gnadenkirche eingeweiht.

1895

  • Im März wird mit der Erweiterung der St. Josef-Kirche um das Querschiff, den Altarraum und den Turm begonnen.
  • 12.5.: Eröffnung der Gartenanlage der Gastwirtschaft Voßkühler.
  • Am 2.10. wir die neue evangelische Volkschule in der Turmstraße (Höhenweg) eröffnet und löst damit die behelfsmäßige Schule am "Mennekesberg" ab. Die neue Schule befand sich dort, wo sich heute auf dem Höhenweg der Spielplatz gegenüber dem Klaumberghang befindet.
  • Am 9. November eröffnet der Apotheker Arthur Reich die erste Apotheke in Frintrop. Die "Adler Apotheke" befindet sich in einem Neubau Ecke Thurmstraße und Oberhauser Straße (heute Höhenweg und Frintroper Str.).

1896

  • Am 19. Januar wird die zweite Friedenseiche zu Ehren der gefallenen Soldaten von 1864, 1866 und 1870/71 gepflanzt.
  • Das Querschiff und der Altarraum der St. Josef-Kirche werden am 26. April eingeweiht.
  • Am 28. Juli findet die erste Beisetzung auf dem Friedhof an der Pflanzstraße statt.
  • Der Ökonom Wilhelm Hausmann wird am 8.10. Frintroper Ortsvorsteher.
  • Am 10. Oktober wird der erste Wochenmarkt in Unterfrintrop abgehalten.
  • Die Firma Hermann Koehne beginnt am 20. Oktober mit dem Bau des Wasserturms.
  • Der 64 m hohe Kirchturm von St. Josef mit Turmkreuz und Hahn wird am 23.10. fertiggestellt.
  • Überhaupt findet eine rege Bautätigkeit statt, die besonders Unterfrintrop erfasst. Die Grundstückspreise steigen daher.

1897

  • Frintrop erhält mit Dr. Theodor Große-Eggebrecht seinen ersten zugelassenen Kassenarzt (für Bergleute und Eisenbahner, der in der Turmstraße 69 (heute Höhenweg 66) seine Praxis eröffnet. Der Wasserturm in Bedingrade wird fertiggestellt.
  • Durch ein Schlagwetterunglück auf der Zeche Oberhausen I und II werden am 14.4. zehn Bergleute, davon vier aus Frintrop getötet.
  • Im Juli wird der 49,55 m hohe Wasserturm in Betrieb genommen. Der Wasserbehälter fast 1.000.000 l Wasser.
  • Konsekration der St. Josef-Kirche im September.
  • Am 10.10. wird mit dem Bau der elektrischen Straßenbahnstrecke Borbeck-Dellwig-Unterfrintrop-Grenze Oberhausen begonnen.



1898

  • Fertigstellung der Straßenbahnlinie Borbeck-Dellwig-Unterfrintrop-Grenze Oberhausen am 21.12..

1899

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